Der Uranbergbau der Wismut AG führt 1950 die verschiedensten Menschen zueinander, teils sind es zur Arbeit Zwangsverpflichtete, teils Abenteuersuchende. Das Mädchen Lutz, das sich, früh verwaist, in der Nachkriegszeit prostituiert hatte, verliebt sich in den gutherzigen, aber wenig sensiblen Günter. Die Beziehung endet bald mit einer Enttäuschung für sie. Stattdessen werben der Obersteiger Beier und der sowjetische Ingenieur Sergej, dessen Frau im Krieg von Deutschen ermordet wurde, um sie. Die beiden Männer sind Rivalen, müssen sich aber im Interesse der gemeinsamen Aufgabe miteinander arrangieren. Lutz entscheidet sich für Beier, der sie als Frau achtet und ihr Geborgenheit gibt. Doch spürt sie, dass ihre wahre Liebe Sergej gehört
Der beeindruckende Film besticht durch schauspielerisches Können, imposante Bilder aus der Arbeitswelt unter Tage und herrliche Milieustudien der deutschen und russischen Bergleute. Der Film wurde im Juni 1959, einen Tag vor der angekündigten Premiere, durch ein Veto der Sowjetunion verboten, da er das Geheimnis des Uranabbaus verraten könnte. Erst 1972 durfte er einmal im Fernsehen und dann nur noch in Studiokinos der DDR gezeigt werden.
Eine Veranstaltung der Friedrich-Wolf-Gesellschaft und Kino Toni
Mit freundlicher Unterstützung durch:
Kaffee Einstein, Rosa-Luxemburg-Gessellschaft, nd-Tageszeitung, DEFA-Stiftung, Berliner Film- und Fernsehverband, Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel, Deutsches Rundfunkarchiv, Akademie der Künste und Bauwert AG