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gut zwei Wochen liegt der Abschluss unserer Sommersaison inzwischen zurück und wir sind noch immer ganz hin- und mitgerissen von den letzten zwei Veranstaltungen dieses Jahres auf unserer Wolf-Bühne im Lehnitzer Garten. Was war das für ein fulminanter Auftritt von Inés Burdow mit ihrem Ein-Personen-Stück „Der Untertan spricht"? Diese Dynamik, diese Intensität, dieses Gegenwärtige in einem Stoff, dessen Grundlage nach Heinreich Mann weit mehr als 100 Jahre alt ist.
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Und was war das für ein beflügendes Solo-Konzert von unserem guten Freund Wenzel am 13. September? Vielfältig, feinfühlig, spielerisch leicht wie eh und je zeigte sich Wenzel, der auch nach so vielen Bühnen-Jahren und im Angesicht einer „Zeit der Irren und Idioten" nichts von seiner Kraft verloren hat. Die Meteorologen hatten uns an dem Sonntag arge Sorgen beschert. Dann schien die Sonne. Fast durchgehend. Erst bei der Zugabe öffnete der Himmel seine Schleusen. Da lagen hinter dem Publikum schon gut zwei Stunden beste Unterhaltung und Sprachkunst.
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Ein Sommerabend im Wolf-Garten
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Die Theatermacherin Inés Burdow begeisterte unser Publikum in Lehnitz. Dazu passend gab es politische Kunst.
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WENZEL beendete die Sommersaison in Lehnitz bei den „Wölfen“
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Der Meister der Improvisation zeigt ein tolles Konzert vor zahlreichen Gästen.
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Parallel zum Konzert haben wir die neue Ausstellung in unserem Friedrich-Wolf-Literaturhaus eröffnet. Bogomil Helm hat Johannes Karl Gotthard Niedlich abgelöst. Dessen Illustrationen und freie Grafiken hatten uns seit Anfang Juni erfreut. Nun hängen in unserem Ausstellungsraum kunstfertige Drucke zum Thema Krieg und Frieden: Aussagen wissender Akteure der Zeitgeschichte, die Helm gesammelt und arrangiert hat. Der Titel der Ausstellung lautet „friedens-süchtig“.
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Sehnsucht macht „friedens-süchtig“
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Die Ausstellung des Berliner Künstlers Bogomil Helm ist noch bis Ende November 2026 im Friedrich-Wolf-Literaturhaus zu sehen.
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Das bringt uns zu dem, was kommt – und das ist einiges. Allein im Oktober stehen drei Anlässe dick angestrichen in unseren Kalendern. Da wären zum einen unsere eigenen Veranstaltungen. Am 25. Oktober kommt der preisgekrönte Journalist, Drehbuchautor und Schriftsteller Maxim Leo zur Lehnitzer Lesung und Gespräch zu uns und stellt sein berührendes Buch „Wo wir zu Hause sind" vor.
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Maxim Leo und die berührende Geschichte seiner verschwundenen jüdischen Familie.
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Vier Tage später ziehen wir für einen Abend aus unserer Bibliothek in die der Stadt Oranienburg um. Dann heißt es „überLeben". Initiiert von der Friedrich-Wolf-Gemeinschaft und in freundlicher Kooperation mit der Stadtbibliothek Oranienburg laden wir zu einem besonderen Gesprächsabend über Brustkrebs ein.
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überLeben
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Der etwas andere Talk über Brustkrebs. In Kooperation mit der Stadtbibliothek Oranienburg.
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Vorher schon legen wir allen Friedrich-Wolf-Begeisterten einen Besuch in Berlin ans Herz. Das Theater aToc zeigt am 3., 4., 16. und 17. Oktober seine Interpretation des 1933 geschriebenen und 1934 uraufgeführten Stücks Professor Mamlock. Der Stoff aus alten Tagen kommt uns heute erschreckend gegenwärtig vor.
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Professor Mamlock im Theater aToc
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Das Berliner Amateurtheater zeigt das Drama von Friedrich Wolf aus dem Jahr 1933 im Oktober in vier Aufführungen im JugendKulturZentrum PUMPE.
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Beenden möchten wir diesen Newsletter mit einer herzlichen Gratulation und einem Hinweis. Zunächst die Gratulation: Der Chor „Friedrich Wolf“ Dresden e.V. feierte gestern sein 70-jähriges Bestehen. Wir waren beim Jubiläumskonzert dabei und ganz und gar angetan. Es ist so schön zu sehen, dass der Chor den Namen Friedrich Wolf ebenfalls mit hochhält. Ein Nachbericht von unserem Vorsitzenden Frank Jahnel erscheint in diesen Tagen in der Kategorie Post auf unserer Website.
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Und schließlich: der Hinweis. Am 15. November findet bei uns in Lehnitz unsere jährliche Mitgliederversammlung statt. Wir hoffen auf rege Teilnahme, denn wir haben einiges zu besprechen. Unter anderem die Frage, wie wir auch in Zukunft mit frischer Kraft und frischen Kräften unser Haus und unser Programm lebendig halten können.
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Nun aber erst einmal: einen guten Start in den Oktober. Möge er golden werden!
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