Veranstaltungen

Veranstaltungen der Friedrich-Wolf-Gesellschaft

Unsere Veranstaltungen und Lesungen finden ab Mai 2022 endlich wieder im wunderschönen Garten des Hauses von Else und Friedrich Wolf in Lehnitz statt.

Wichtiger Hinweis: Da die Anzahl der Teilnehmer*Innen aufgrund des Platzangebotes begrenzt ist, bitten wir um Voranmeldung zu unseren Veranstaltungen. (siehe Menü oben).

Bitte melden Sie sich mit dem folgenden Formular an:

Formular zur Anmeldung >

 

Berliner Filmmontag im Toni
10.10. Montag | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00

Sabine Kleist, 7 Jahre

(DEFA 1978, fa, 73 min)
Gesprächspartnerinnen: Petra Lämmel und Simone von Zglinicki; Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Drehbuch und Regie: Helmut Dziuba; Kamera: Helmut Bergmann; Musik: Christian Steyer; Darsteller: Petra Lämmel, Simone von Zglinicki, Martin Trettau, Petra Barthel, Johanna Clas, Karl-Heinz Choynski, Uwe Kockisch, Johanna Clas, Gert Gütschow, Heide Kipp

Die kleine Sabine lebt nach dem Unfalltod ihrer Eltern im Heim. In ihrer Erzieherin Edith sieht sie fast eine zweite Mutter. Als Edith wegen ihrer Schwangerschaft den Beruf aufgibt, bricht für Sabine eine Welt zusammen. Sie läuft aus dem Heim davon, irrt zwei Tage und Nächte durch Berlin auf der Suche nach Menschen, denen sie sich mit ihrem Kummer anvertrauen kann.

Die Hauptdarstellerin Petra Lämmel wurde auf dem Internationalen Filmfestival Moskau 1983 mit dem Preis der Jury für Kinderfilme geehrt.

Lehnitzer Symposium
02.10. Sonntag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80 oder (03301) 57 96 987

„Ritterkreuzsiedlung – Ernst-Thälmann-Siedlung – Waldsiedlung“

Lehnitzer Symposium
Dr. Norbert Rohde; Bodo Becker

Die Lehnitzer Siedlung kann mittlerweile auf eine mehr als 80jährige Geschichte zurückblicken. Nicht nur durch Friedrich Wolf wurde die Siedlung auch zu einem literarischen Ort. Viele Lehnitzer Geschichten sind aber noch zu entdecken.

Wir wollen herausfinden, was man der Öffentlichkeit durch eine zukünftige Ausstellung in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte präsentieren kann, soll und muss. Architekturgeschichte und ihre Bewahrung ist ein Aspekt dabei. Die Gedenkstätte ist das einzige Gebäude der Siedlung, das öffentlich zugänglich ist.

Das erste Lehnitzer Symposium wird die verschiedenen Facetten der Geschichte aufgreifen. Dies soll aber nur der Anfang sein. Alle Lehnitzer, aber auch andere, die von der Geschichte Kenntnisse haben, sind eingeladen zum Diskutieren, Erforschen und Sammeln – zum Mitmachen!

Dr. Norbert Rohde und Bodo Becker geben in ihren Vorträgen tiefe Einblicke in die wechselvolle Geschichte von Lehnitz und speziell der heutigen Waldsiedlung.

Eintritt: 5 €

Das Symposium wird freundlich unterstützt durch:

                

 

 

BUCH IM GESPRÄCH
27.09. Dienstag | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00

Egon Krenz - Buch im Gespräch

„Aufbruch und Aufstieg“ – Erinnerungen
Egon Krenz im Gespräch mit Paul Werner Wagner

Der einstige Staatschef der DDR legt seine Memoiren vor. Egon Krenz berichtet über seinen Weg, der nicht untypisch für die DDR und dennoch ein besonderer war und ihn nach Schlosserlehre, Lehrerstudium und Arbeit als Jugendfunktionär zum »Nachwuchskader« der Partei machte. Und, wie alsbald in den Westmedien gemunkelt wurde, zu »Honeckers Kronprinzen«. Als er dessen Nachfolger an der Spitze des Staates wurde, war der Untergang des Landes nicht mehr aufzuhalten. Durch sein gesamtes Leben zieht sich gleichsam leitmotivisch die Vorstellung von einer besseren Gesellschaft, »dass ein gutes Deutschland blühe«, wie es in Brechts »Kinderhymne« heißt, die in jener Zeit entstand, in die auch der Beginn des politischen Lebens von Krenz fällt. „Aufbruch und Aufstieg“ ist der erste Band seiner auf drei Bände angelegten Memoiren.

 

ISBN 978-3-360-02805-1
Konzert
18.09. Sonntag | 15:00
Garten und Bühne des Friedrich-Wolf-Hauses
Alter Kiefernweg 5
16515 Oranienburg (Lehnitz)
DAS ALLERSCHÖNSTE NOCH NICHT GESEHN

Wenzel im Trio

mit Hannes Scheffler und Thommy Harendt

Das Allerschönste noch nicht gesehn – heißt, die Zukunft als betörendes Ereignis zu träumen. In den stillen Stunden des Lockdowns experimentierte die Band mit leisen und lauten Tönen, der Sprachlosigkeit zu entkommen. Da tobt der Wahn, da spioniert der Denunziant, da gesundet der Zweifelnde an der weichen Haut seiner Liebe. Das Netz der musikalischen Fäden spannt sich weit über das irdische Suchen und Finden. In Zeiten, da das Geschrei zur bestimmenden Kommunikationsweise aufgestiegen ist, windet sich der heilige Zorn aus den leisen Bedenken. Sprich leise, sonst hören wir nicht die Welt.

Wenzel ist Autor, Komponist, Musiker, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Tourneen führten ihn durch Frankreich, Österreich, Amerika, Nikaragua, Kuba, die Türkei u.a.. Wenzel stand mit Arlo Guthrie, Randy Newman, Billy Bragg, Konstantin Wecker und vielen anderen Musikern auf der Bühne. Wenzel hat Ehrungen überstanden von der GOLDENEN AMIGA, dem Heinrich-Heine-Preis über den Deutschen Kleinkunstpreis, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (acht Mal) sowie dem Preis der Liederbestenliste.

Termin:  Sonntag, 18. September 2022, 15 Uhr

Zum Anmeldeformular >

Ort: Bühne im Garten der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte

Alter Kiefernweg 5 in Lehnitz, 16515 Oranienburg

Einlass ab 14 Uhr               Eintritt  22 € (Tickets direkt vor Ort an der Kasse)

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Wir bitten um Voranmeldung per Mail an  kontakt@friedrichwolf.de
oder über unsere Webseite   www.friedrichwolf.de

bzw. direkt hier: Zum Anmeldeformular >

Ein Hinweis zur Anreise:

Es stehen leider keine Pkw-Parkplätze direkt im Alten Kiefernweg zur Verfügung. Bitte nutzen Sie die Parkmöglichkeiten in der und rund um die Friedrich-Wolf-Straße oder den Parkplatz an der Friedrich-Wolf-Grundschule in der Dianastraße.

Copyright: © Frau-müller.de
Berliner Filmmontag im Toni
05.09. Montag | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
Berlin im Film - 2. Halbjahr 2022

Berlin um die Ecke

(DEFA 1965/90, s/w, 85 min)
Gesprächspartner: Wolfgang Kohlhaase; Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Regie: Gerhard Klein; Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase; Musik: Georg Katzer; Darsteller: Dieter Mann, Monika Gabriel, Erwin Geschonneck,
Kaspar Eichel, Kurt Böwe, Harald Warmbrunn, Hans Hardt-Hardtloff

Junge Arbeiter in einem Berliner Metallbetrieb Mitte der 1960er Jahre. Vieles im Betrieb stört sie, doch niemand nimmt ihre Kritik wahr. Nur mit dem alten Meister können die jungen Kollegen offen reden. Eines Tages bricht der Meister im Betrieb tot zusammen. Ein fanatischer Redakteur der Betriebszeitung kritisiert die Jungen rigide. Einer der Jungen reagiert mit Gewalt.
Der Film wurde im Zustand des Rohschnitts abgebrochen und erst 1990 beendet. Die Wunden seiner Entstehung sind sichtbar. Wir erinnern an den kürzlich verstorbenen Dieter Mann.

Foto copyright: DEFA-Stiftung Heinz Wenzel
Andere
Friedrich Wolf für Kinder
30.06. Donnerstag | 10:00
Garten und Bühne des Friedrich-Wolf-Hauses
Alter Kiefernweg 5
16515 Oranienburg (Lehnitz)
Märchenstunden bei Else und Friedrich Wolf

Friedrich Wolf für Kinder

Bummi und Bolle
gelesen von Sabine Högner und Kristina Peters

„Gegensätzlicher kann ein Freundespaar nicht sein: Bummi, der quirlige Schnauzer, stets zu Streichen aufgelegt, und Bolle, der gemütvolle Dackel, den nichts aus der Ruhe bringt. Und doch sind sie ein Herz und eine Seele ...“

Friedrich Wolf schrieb in Lehnitz diese Geschichte über Freundschaft und Verlässlichkeit.

Am Donnerstag, dem 30. Juni 2022, werden die Vorschulkinder im ehemaligen Wohnhaus und Garten von Else und Friedrich Wolf die ganze Geschichte erfahren. Gemeinsam mit Sabine Högner und Kristina Peters gibt es dort noch viel zu entdecken.

Sommerfest der Friedrich-Wolf-Gesellschaft 2022
19.06. Sonntag | 15:00
Garten und Bühne des Friedrich-Wolf-Hauses
Alter Kiefernweg 5
16515 Oranienburg (Lehnitz)
Musikalisch-literarischer Höhepunkt des Jahres:

Sommerfest der Friedrich-Wolf-Gesellschaft 2022

Andreas Dresen / Hans Dieter Schütt: Glücks Spiel – Porträt eines Regisseurs
Moderator: Hans-Dieter Schütt, musikalische Begleitung: Andreas Dresen und Jürgen Ehle

Fällt leider aus

Andreas Dresen zählt zu den bekanntesten und international erfolgreichen Regisseuren in Deutschland. Seine preisgekrönten Filme beschäftigen sich immer wieder mit den oft unscheinbaren Abgründen des Alltags und mit dem Verhältnis von Ost und West.

Mit Filmen wie HALBE TREPPE, SOMMER VORM BALKON, WOLKE 9, HALT AUF FREIER STRECKE, GUNDERMANN und zuletzt RABIYE KURNAZ GEGEN GEORGE W. BUSH hat er sich einen festen Platz im deutschen Kino der Gegenwart und ein ebenso treues Publikum erarbeitet. Viele seiner Filme sind preisgekrönt und begeistern neben dem Kino-Publikum auch die Filmkritiker. Andreas Dresens Filme zeigen in jedem Falle Haltung, regen zu spannenden Diskussionen an und hinterlassen Spuren.

In diesem Buch spricht Dresen offen und ausführlich über sein Leben, seine künstlerische Arbeit und seine Ansprüche an eine gelingende Existenz. So blickt der Leser nicht nur hinter die Kulissen des Kinos, sondern erfährt auch von den Bemühungen, beim Leben nicht in den falschen Film zu geraten.

Hans-Dieter Schütt ist Herausgeber und Autor von Biografien u. a. über Kurt Böwe, Klaus Löwitsch, Reinhold Messner, Alfred Hrdlicka, Frank Castorf, Gerhard Gundermann, Sahra Wagenknecht, Regine Hildebrandt, Ursula Karusseit, Thomas Langhoff, Rüdiger Nehberg, Friedrich Schorlemmer, Frank Castorf und Dieter Mann und veröffentlichte mehrere Essays wie zum Beispiel »Doppelt leben« und »Glücklich beschädigt«. 

Jürgen Ehle ist ein begnadeter Gitarrist und Sänger, der schon bei der Gruppe "4 PS" spielte, aus der 1981 die legendäre Rock-Kult-Band "Pankow" hervorging, die im vergangenen Jahr bereits ihr vierzigjähriges Bestehen feiern konnte. Er war auch Mitglied der "Gitarreros" - einem für das Festival Rock für den Frieden im Jahr 1986 zeitweiligen Zusammenschluss der besten Musiker der DDR-Rockmusik.

Inspiriert durch die Beschäftigung mit der Musik von Gundi Gundermann bei der Produktion des gleichnamigen Films, gründeten Andreas Dresen, Hauptdarsteller Alexander Scheer und Jürgen Ehle vor etwa 4 Jahren eine Band und treten seitdem gemeinsam mit nichtabreißendem Erfolg bei deutschlandweiten Konzerten auf.

 

Das Foto zeigt Andreas Dresen.

 

Das Foto zeigt Andreas Dresen.
Berliner Filmmontag im Toni
13.06. Montag | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00

Die Verrufenen

D 1925, Stummfilm
Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner; Gast: Hans Helmut Prinzler (Filmhistoriker)

Die Verrufenen: Das ist ein Milieu-Film, in dem das reiche und das arme Berlin kontrastiert werden. Ein Ingenieur, Robert Kramer, kommt durch einen Meineid ins Gefängnis und fällt damit aus seinem stabilen Lebenszusammenhang. Er findet keine Arbeit mehr, will ganz aufgeben, wird durch die Prostituierte Emma gerettet, findet einen Freund – einen Fotografen, den wir durchaus als Zille-affin betrachten dürfen – und kehrt mit dessen Hilfe und seinem technischen Geschick in seine alten Berufszusammenhänge zurück. Am Ende stirbt Emma in Roberts Armen und er findet bei einer Industriellen ein neues Glück.

Eine Veranstaltung von Friedrich-Wolf-Gesellschaft, nd und Kino Toni mit freundlicher Unterstützung von BAUWERT AG.

Märchenstunden bei Else und Friedrich Wolf
12.06. Sonntag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80 oder (03301) 57 96 987
Märchenstunden bei Else und Friedrich Wolf

Pit Pikus und die Möwe Leila

Geschichten für große und kleine Menschen - von Friedrich Wolf
Sabine Högner liest

Aller guten Dinge sind DREI: Nach dem „Osterhasenfell“ und den „Märchen von Blumen und Pflanzen“ setzt die Friedrich-Wolf-Gedenkstätte im Juni ihre Veranstaltungsreihe für Kinder fort.

Am 12. Juni 2022 stehen Pit Pikus und die Möwe Leila im Mittelpunkt. Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der Möwe und einem Specht kann die Kinder anregen, stets über aktuelle Fragen des Zusammenlebens von Menschen nachzudenken. Durch die wachsende Freundschaft der Tiere, entgegen der Meinung der Älteren, überwinden die Möwe und der Specht alle Vorurteile. Sabine Högner liest diese wundervolle Geschichte mit Happy End. Aber es gilt weitere spannende Tiermärchen zu entdecken: „Bummi und Bolle“ oder auch „Die Geschichte vom alten und jungen Pferd“. Sogar Bienen und Affen spielen in den „Geschichten für große und kleine Menschen“ von Friedrich Wolf mit. Einige haben einen engen Bezug zu der Zeit, als der Arzt und Schriftsteller in Lehnitz lebte. Ihm und seiner Frau, Else Wolf, waren Kinder stets wichtig. Das zeigen heute noch Ausstellungsstücke in der Gedenkstätte, die zu einem Besuch in Lehnitz, Alter Kiefernweg 5, einlädt.

Alle Veranstaltungen für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren finden in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte statt. Der Eintritt beträgt 3 €.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 03301-5796987 oder per Mail an besuch.gedenkstaette@friedrichwolf.de