Veranstaltungen

Lehnitzer Gespräch
23.09. Samstag | 12:00

Mitgliederversammlung

der Friedrich-Wolf-Gesellschaft

Mitglieder und Interessenten treffen sich im Haus von Else und Friedrich Wolf zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung und beraten über die geleistete Arbeit und Vorhaben für die kommende Legislaturperiode. Es bedarf weiterer Mühen, die Gedenkstätte als Heimat der Gesellschaft und lebendigen Ort kultureller Vielfalt zu erhalten, unser Programm im Café Sibylle, im Kino Toni und im Russischen Haus weiter in hoher Qualität fortzuführen und die Aktivitäten unserer Mitglieder im ganzen Land zu fördern. Alle Mitglieder sind eingeladen, sich mit kritischem Blick, Anregungen und tatkräftiger Unterstützung einzubringen. 

Foto: Privatarchiv der Familie Wolf
Gedenkstätte in Lehnitz
Lehnitzer Lesung und Gespräch
23.09. Samstag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80

Peter Walther: Hans Fallada. Die Biografie

Moderation: Paul Werner Wagner

Als 1932 mit Kleiner Mann – was nun?  Falladas erster Welterfolg erscheint, liegt schon ein bewegtes Leben hinter ihm. Schreiben ist für Fallada (1893-1947) ein Lebensantrieb. Erst die Ehe mit Suse jedoch gibt ihm den Rückhalt für seine ungeheure schriftstellerische Produktivität. Falladas Leben ist zugleich die Geschichte seiner lebenslangen Abhängigkeit von Alkohol, Schlaftabletten, Morphium und unseliger Kompromisse. Peter Walther schildert „unfassbar material- und detailreich“ (Süddeutsche Zeitung) das Leben des Schriftstellers.

Dr. Peter Walther wurde 1965 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Kunsterziehung in Greifswald, Berlin und Essen und promovierte 1995 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat Bücher über Peter Huchel, Günter Eich, Thomas Mann und Goethe herausgegeben. Peter Walther arbeitet im Brandenburgischen Literaturbüro.

Foto: ©  Steffen Mühle
Peter Walther
nd-Filmclub im Kino Toni
27.09. Mittwoch | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
DEFA 1980, fa, 97 min

Glück im Hinterhaus

Gespräch mit Ute Lubosch und Jutta Wachowiak / Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Der 40-jährige Bibliothekar Karl Erp ist im Beruf erfolgreich. Dennoch gerät er in eine Sinnkrise. Als er sich in seine junge Praktikantin verliebt, wagt er den Ausbruch aus dem Gewohnten. Er verlässt Frau und Kinder und zieht in die wenig komfortable Hinterhauswohnung seiner Geliebten. Doch der Alltag legt sich bald als Schatten über seine euphorische Stimmung. Er muss auf viele Bequemlichkeiten verzichten. Wie Buridans Esel zwischen zwei Möglichkeiten hin und her schwankend, kehrt er schließlich in den Schoß seiner Familie zurück. 

Regie: Herrmann Zschoche, Buch: Ulrich Plenzdorf nach dem Roman Buridans Esel von Günter de Bruyn, Kamera: Günter Jaeuthe, Musik: Günther Fischer; Darsteller: Ute Lubosch, Dieter Mann, Jutta Wachowiak, Peter Bause, Gerry Wolff, Käthe Reichel, Ursula Werner 

 

Foto: Glück im Hinterhaus  © DEFA-Stiftung / Herbert Kroiss
Szenenfoto: Glück im Hinterhaus
Andere
10.10. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72
10243 Berlin

(030) 29 35 22 03
info@cafe-sibylle.de

Otto Stark

Moderation: Paul Werner Wagner

Otto Stark, Jahrgang 1922, ist der Sohn eines jüdischen Hutmachers aus Ottakring; seine Eltern und sein jüngerer Bruder wurden im Holocaust von den Nationalsozialisten ermordet. Stark floh 1938 nach England und wurde 1940 interniert. In der Theatergruppe des Internierungslagers hatte er seine ersten Auftritte; ab 1942 spielte er im österreichischen Exiltheater Das Laterndl in London. 1946 kehrte er nach Wien zurück, wo er die Schauspielprüfung ablegte und am Theater der 49 spielte. 

Im Jahr 1949 ging er in die DDR und hatte Engagements in Berlin und am Staatsschauspiel Dresden. In Dresden gründete Stark 1955 das Kabarett Herkuleskeule. 1959 ging Stark an das Theater der Freundschaft in Berlin. 1960 wechselte er zum Kabarett Die Distel und gehörte bis zur Wende als Darsteller und Regisseur zu deren Ensemble. Als Nachfolger Georg Honigmanns war er von 1968 – 1990 Direktor der Distel.

Logo Distel
nd-Filmclub im Kino Toni
25.10. Mittwoch | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
DEFA 1989, fa, 118 min

Der Bruch

Gespräch mit Ulrike Krumbiegel und Hermann Beyer / Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Berlin 1946: Ein Lebemann und ein Krimineller planen den Coup ihres Lebens. Sie wollen den Safe einer Bank ausräumen und haben Räume angemietet, um die Gegend auszuspionieren. Da beide zu wenig Erfahrung haben, benötigen sie die Hilfe eines Profis. Der hatte die meiste Zeit im Gefängnis verbracht und sich schon zur Ruhe gesetzt. Doch der geplante Bruch reizt ihn. Später wird berichtet, dass über eine Million Reichsmark gestohlen wurden. Und die eifrige Suche nach den Dieben beginnt …

Regie: Frank Beyer, Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase, Kamera: Peter Ziesche, Musik: Günther Fischer, Darsteller: Götz George, Rolf Hoppe, Otto Sander, Ulrike Krumbiegel, Hermann Beyer, Jürgen Walter, Angelika Waller, Franziska Troegner, Jens Uwe Bogadtke, Volker Ranisch, Thomas Rudnick, Klaus Manchen

Foto: Der Bruch  © DEFA-Stiftung / Waltraut_Pathenheimer
Szenenfoto: Der Bruch
Lehnitzer Lesung und Gespräch
29.10. Sonntag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80

Alexandra Senfft: Der lange Schatten der Täter

Die Macht nationalsozialistischer Ideologie
Moderation: Paul Werner Wagner

Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte. Die Autorin befragte Nachkommen von Tätern nach den Erfahrungen mit ihren Eltern und Großeltern. Es geht um die Weitergabe von Traumata, Denk- und Gefühlsmustern, um Schuld und Scham. Das Buch macht deutlich, wie inhumanes Denken und Handeln noch künftigen Generationen zur psychischen Last werden. Ein Dokument gegen das Vergessen.

Die 1961 geborene Publizistin und Islamwissenschaftlerin Alexandra Senfft ist die Tochter des bekannten Hamburger Rechtsanwalts Heinrich Senfft, der ab 1990 Markus Wolf juristisch zur Seite stand. Für Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte erhielt Alexandra Senfft 2008 den deutschen Biografiepreis. 2016 erschien ihr neues Buch Der lange Schatten der Täter. 

Alexandra Senfft: Der lange Schatten der Täter. Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte, Piper Taschenbuch, 2018, ISBN-10: 3492312136

Foto: ©  Judah Passow
Alexandra Senfft
Russischer Filmabend
06.11. Montag | 18:00

Russisches Haus
der Wissenschaft
und Kultur Berlin
Friedrichstraße 176-179
10117 Berlin
(030) 20 30 22 52
info@russisches-haus.de

UdSSR, 1928, s/w, 102 min

Oktober. Zehn Tage, die die Welt erschütterten

Gespräch mit Prof. Dr. Oksana Bulgakowa / Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Der Film des großen Regisseurs Eisenstein entstand im Auftrag des Exekutivkomitees der KPdSU zur Feier des zehnten Jahrestags der Oktoberrevolution. Gedreht an Originalschauplätzen und mit Veteranen der historischen Ereignisse, zeichnet der Film die Revolution nach und kommentiert sie durch suggestive Montagen und ironische Bildfindungen. Prompt fiel der Film nach seiner Uraufführung im Bolschoi-Theater am 14. März 1928 unter das Formalismus-Verdikt und verschwand aus den Kinos. 

Regie: Sergej M. Eisenstein, Buch: Sergej Eisenstein, Grigori Aleksandrow, Kamera: Eduard Tissé, Szenenbild: Wassili Kowrigin, Musik Edmund Meisel, Regieassistent: Maxim Strauch, Michail Gomorow, I. Trauberg, Darsteller: Boris Livanow , Wassili Nikandrow, Wladimir Popow, Edouard Tissé, Nikolai Podvoisky, sowie Arbeiter Leningrads, Soldaten der Roten Armee 

Eine Veranstaltungsreihe der Friedrich-Wolf-Gesellschaft in Kooperation mit dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, der Tageszeitung neues deutschland und dem Go East Generationen e. V.

Foto: Logo des Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur Berlin
Logo: Russisches Haus  der Wissenschaft  und Kultur Berlin
Im Gespräch
07.11. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72
10243 Berlin

(030) 29 35 22 03
info@cafe-sibylle.de

Prof. Ronald Paris

Moderation: Paul Werner Wagner

Der Maler Ronald Paris wurde 1933 als Sohn eines Schauspielers in Sondershausen geboren. Nach einer Lehre als Kunstglaser und Glasmaler besuchte er in Jena die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät. Von 1953 bis 1958 studierte er Wandmalerei an der Kunsthochschule Weißensee bei Kurt Robbel, Arno Mohr, Bert Heller und Gabriele Mucchi. Seit 1959 arbeitet er freischaffend. Von 1963 bis 1966 war er Meisterschüler bei Otto Nagel. 1965 war Ronald Paris Mitbegründer der Triennale Intergrafik und von 1985 bis 1991 war er Berliner Bezirksvorsitzender im Verband der Bildenden Künstler. 1989 beteiligte er sich an politischen Kundgebungen und war Mitorganisator der Demonstration am 4. November auf dem Alexanderplatz. Von 1993 bis 1999 hatte er eine Professur an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle inne. Ronald Paris nannte „Respekt vor der Natur“ als Maxime – Schönheit ja, Idylle nein. 

 

Foto: Selbstbildnis, 2014 120 x 100 cm, Öl auf Leinwand / Privatarchiv Ronald Paris
Ronald Paris
Lehnitzer Gespräch
19.11. Sonntag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80

Hans Coppi – Das Kind des Widerstands

Moderation: Paul Werner Wagner

Hans Coppi wurde 1942 im Berliner Frauengefängnis Barnimstraße geboren. Seine Eltern Hans und Hilde Coppi wurden als Mitglieder der Widerstandsgruppe Rote Kapelle von den Nationalsozialisten ermordet. Hans jun. wuchs bei den Großeltern auf, die in Lehnitz eine Gartenlaube besaßen. Der Coppiweg erinnert heute daran. Nach dem Ökonomie-Studium war er im Außenhandelsbetrieb Werkzeugmaschinen und Werkzeuge der DDR als Direktor tätig.
Später ging er zur Forschungsstelle Harnack / Schulze-Boysen an der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1992 promovierte er mit einer biographischen Studie zu Harro Schulze-Boysen. Von 1990 bis 1994 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. 1997– 2002 war er Projektleiter in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Hans Coppi ist Autor zahlreicher Bücher und seit 2004 Vorsitzender der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)

 
Foto: Coppi bei einer Kundgebung in Berlin-Moabit zum 71. Jahrestag der Novemberpogrome, 2009 / © ratatosk[at]ratatosk.de/Wikimedia
Hans Coppi
nd-Filmclub im Kino Toni
29.11. Mittwoch | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
DEFA 1946, s/w, 85 min

Irgendwo in Berlin

Gespräch mit Charles Brauer / Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Berlin, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs: Die Stadt liegt in Trümmern. Die Kinder nutzen die Trümmerlandschaft als großen Abenteuerspielplatz. Unter ihnen ist auch der elfjährige Gustav, der zusammen mit seiner Mutter auf die Rückkehr des Vaters wartet, und der gleichaltrige Willi, der die Eltern im Krieg verloren hat. Gustavs Vater kehrt als ein seelisches Wrack aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Er ist unfähig, einen Neuanfang zu versuchen. Als Gustavs Freund Willi bei einer Mutprobe von einer Hausruine abstürzt und kurz danach stirbt, werden die Erwachsenen endlich aus ihrer Lethargie gerissen. 

Drehbuch und Regie: Gerhard Lamprecht; Kamera: Werner Krien; Musik: Erich Einegg; Darsteller: Charles Brauer, Harry Hindemith, Hedda Sarnow, Paul Bildt, Fritz Rasp, Lotte Loebinger, Hans Leibelt, Walter Blum    

Foto: Irgendo in Berlin © DEFA-Stiftung / Kurt Wunsch
Szenenfoto: Irgendwo in Berlin
Im Gespräch
05.12. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72
10243 Berlin

(030) 29 35 22 03
info@cafe-sibylle.de

AMIGA und die DDR-Rock-MUSIK

Gespräch mit Jörg Stempel und Jürgen Karney / Moderation: Paul Werner Wagner

1947 gründete Ernst Busch die Schallplatten-GmbH Lied der Zeit mit den Labels Amiga und Eterna. Daraus ging 1954 der VEB Deutsche Schallplatten hervor. In den Studios entstand ein eigener Sound - deutschsprachige Rock- und Popmusik, nach der Wende Ostrock genannt. AMIGA war die Heimat von Puhdys, Karat, Silly, City u.v.a.. Die Bands entwickelten eine bewunderswerte Kreativität. Der „Sound der DDR“ wurde erfolgreich in den Westen exportiert. Den größten Coup landete Karats Der blaue Planet. Bis 1989 wurden auf der anderen Seite der Mauer 480 000 LP verkauft. Großen Anteil am Erfolg von AMIGA hatte deren letzter Chef Jörg Stempel und der Moderator Jürgen Karney, der den DDR-Bands mit seiner Fernsehsendung Bong eine öffentlichkeitswirksame Plattform bot. Das AMIGA-Repertoire wird heute von Sony Music Entertainment vermarktet. Zum 70. Geburtstag blicken wir noch einmal auf die Geschichte von AMIGA zurück.  

 
Foto: Jürgen Karney (links) und Jörg Stempel (rechts) / Privatarchiv Jürgen Karney, Jörg Stempel
Jürgen Karney und Jörg Stempel
Lehnitzer Gespräch
Literarische Weihnachtsfeier
10.12. Sonntag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80

Da capo für die Leiche

Geschichten über Schauspieler und andere Kuriositäten
Lesung mit Peter Reusse und Sigrid Göhler

Der beliebte Theater- und Filmschauspieler Peter Reusse (Ein irrer Duft von frischem Heu) und die beliebte Schauspielerin Sigrid Göhler, bekannt geworden als charmante Ermittlerin Leutnant Vera Arndt in der DDR-Krimi-Kultserie Polizeiruf 110, bieten uns einen Lesegenuss der besonderen Art. Unterhaltsam und mit viel Humor geht es mit Manne Krug nach Feuerland, mit Frank Schöbel für eine Hochzeitsnacht im Regen nach Budapest, mit Rolf Ludwig auf ferne russische Theaterbretter und ... Sigrid Göhler liest aus Peter Reusses Gedichtband Unberechtigte Entfernung

Danach bringen wir uns mit Glühwein und Stolle in vorweihnachtliche Stimmung. Ein schöner Jahresausklang für alle Mitglieder und Freunde der Friedrich-Wolf-Gesellschaft.

Peter Reusse: Da capo für die Leiche. Verlag Das neue Berlin, 1997, ISBN-10: 3929161915

Weihnachtsgans Auguste Markt
15.12. Freitag | 12:00
15. bis 17. Dezember

Der Wolf und die Gans

Weihnachtsgans Auguste Markt in Oranienburg

Nach guter Tradition leuchtet Auguste am dritten Adventswochenende vom Balkon des alten Barockschlosses, wenn Oranienburger und ihre Gäste die Angebote an den Marktständen aus der Region verkosten oder Geschenke für die Familie entdecken. Ein Buch sollte immer dabei sein…

Die Geschichte der „Weihnachtsgans Auguste“ entstand zur gleichen Zeit, als ihr Autor Friedrich Wolf in Lehnitz mit seiner Frau Else und dem Terrier Bummi, einem weiteren Titelhelden seiner beliebten Tiergeschichten, wohnte. Tiere waren die Freunde der Menschen und sollten nicht auf dem Teller landen. 

Am dritten Adventswochenende ist am Stand der Friedrich-Wolf-Gesellschaft mehr über den Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf zu erfahren. Bücher, Hörspiele, Filme und das Programm vielfältiger Veranstaltungen in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte liegen bereit, wenn Sie bei uns vorbeischauen. 

 
Foto: Privatarchiv der Familie Wolf
Weihnachtsgans Auguste
nd-Filmclub im Kino Toni
20.12. Mittwoch | 18:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
DEFA 1989, fa, 101 min

Grüne Hochzeit

Gespräch mit Anja Kling und Marc Lubosch / Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Susanne und Robert sind ein Paar. Sie ist 17 und arbeitet in einer Fabrik; der 18-jährige Robert plant, seinen Meister zu machen. Susanne wird schwanger. Susanne und Robert heiraten und beziehen eine verfallene Altbauwohnung. Ständige Renovierungsarbeit bei Materialknappheit und fehlendem Geld bestimmen die ersten Ehewochen. Als Susanne für Robert überraschend Zwillinge zur Welt bringt, die sie Romeo und Julia nennt, muss die Lebensplanung umgestellt werden. Das gemeinsame junge Eheglück währt aber nicht lange ... 

Regie: Herrmann Zschoche, Drehbuch: Christa Kozik, Kamera: Günter Jaeuthe, Musik: Günther Fischer, Darsteller: Anja Kling, Marc Lubosch, Heike Krone, Horst-Alexander Hardt, Ursula Werner, Ute Lubosch, Achim Wolf, Klaus Manchen, Christel Bodenstein, Martin Seifert 

Foto: Grüne Hochzeit © DEFA-Stiftung / Herbert Kroiss
Szenenfoto: Grüne Hochzeit