Veranstaltungen

Berlin im Film
14.02. Freitag | 20:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
Dokumentarfilm 2015, 92 min

Fassbinder

Gespräch mit Annekatrin Hendel und Juliane Lorenz ( Fassbinder Foundation) | Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Rainer Werner Fassbinder war ein obsessiver Regisseur, der in Spitzenzeiten fünf Filme pro Jahr abdrehte. Dieses Arbeitspensum, die totale Hingabe bis zur Selbstaufgabe verlangte er auch von seinen Schauspielern. Fassbinder war der Kopf des Neuen Deutschen Films in der Nachkriegszeit und galt im Ausland schnell als der bekannteste deutsche Regisseur. Mit Filmen wie „Die Ehe der Maria Braun“ oder „Deutschland im Herbst“ hielt er den Deutschen den Spiegel vor. Und doch steckten in seinen Figuren auch immer persönliche Geschichten.

Stilmerkmal des Dokumentarfilms von Annekatrin Hendel ist eine Collage, die Fassbinders Leben und Werk nicht trennt, sondern ineinander verwebt: bisher teilweise unveröffentlichte Archivmaterialien, Ausschnitte aus Fassbinder-Filmen als zusammen geschichtete Episoden seines Lebensweges und Gespräche mit Zeitzeugen.

Drehbuch und Regie: Annekatrin Hendel; Idee: Juliane Lorenz; Kamera: Martin Farkas; Musik: Christian „Flake“ Lorenz; Mitwirkende: Margit Carstensen, Irm Hermann, Juliane Lorenz, Hanna Schygulla, Harry Baer, Hark Bohm, Hubert Gilli, Wolf Gremm, Günter Rohrbach, Fritz Müller-Scherz, Volker Schlöndorff, Thomas Schühly

 

Eine Veranstaltung von Friedrich-Wolf-Gesellschaft, Rainer Werner Fassbinder Foundation, Tageszeitung „neues deutschland“ und Kino Toni in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung der BAUWERT Aktiengesellschaft. Ein herzlicher Dank gilt der Bavaria Media München.

Foto: © RWFF
Rainer Werner Fassbinder
Berlin im Film
15.02. Samstag | 11:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
D 1982, Gesamtlaufzeit aller 14 Teile: 930 min

Berlon-Alexanderplatz

nachträglich zum 90. Geburtstag von Günter Lamprecht
Gesprächsrunde mit Günter Lamprecht und Juliane Lorenz um 16:35 Uhr

Berlin in den zwanziger Jahren: Nach vierjähriger Haftstrafe kommt der ehemalige Transportarbeiter Franz Biberkopf aus dem Gefängnis. Während eines Streits hatte er volltrunken seine Freundin, eine Prostituierte, erschlagen. Jetzt will er sein Leben ändern. Er lernt Lina kennen, die ihm zunächst Halt gibt. Doch die Beziehung hält nicht. Franz rutscht wieder ab, kommt in kriminelle Kreise und verliert bei einer Bandenaktion einen Arm. Wird die grundanständige Mieze sein Leben ändern?

Günter Lamprecht brilliert als Franz Biberkopf. „In seiner umfangreichen Fernsehverfilmung des sprachgewaltigen Romans von Alfred Döblin (1878–1957) collagiert Fassbinder eine faszinierende, äußerst bildstarke Vision von Stadt und Menschen, eine düstere Reise durch die „dunkle Nacht der Seele“, die sich nah an die Vorlage hält, ohne ihr dabei sklavisch zu folgen. Durch eine äußerst differenzierte, vom Roman losgelöste und trotzdem seine Struktur und Atmosphäre bewahrende Dramaturgie wird er dem Werk und seinen vielfältigen Sprachebenen gerecht. Stil und Ton der Inszenierung wechseln häufig, zahlreiche Bildsymbole verweisen auf die unterschwellig vorhandene Passionsgeschichte.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Drehbuch und Regie: Rainer Werner Fassbinder; Kamera: Xaver Schwarzenberger; Musik: Peer Raben; Darsteller: Günter Lamprecht, Barbara Suckowa, Gottfried John, Hanna Schygulla, Franz Buchrieser, Claus Holm, Brigitte Mira, Elisabeth Trissenaar, Roger Fritz, Ivan Desny, Irm Hermann, Hark Bohm, Volker Spengler, Annemarie Düringer

 

Eine Veranstaltung von Friedrich-Wolf-Gesellschaft, Rainer Werner Fassbinder Foundation, Tageszeitung „neues deutschland“ und Kino Toni in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung der BAUWERT Aktiengesellschaft. Ein herzlicher Dank gilt der Bavaria Media München.

Günter Lamprecht
Berlin im Film
16.02. Sonntag | 11:00
Kino Toni & Tonino
Antonplatz 1
13086 Berlin - Weißensee
(030) 92 79  12 00
Dokumentarfilm 2015, 92 min

Berlon-Alexanderplatz

nachträglich zum 90. Geburtstag von Günter Lamprecht
Gespräch mit Günter Lamprecht um 13:30 Uhr

Berlin in den zwanziger Jahren: Nach vierjähriger Haftstrafe kommt der ehemalige Transportarbeiter Franz Biberkopf aus dem Gefängnis. Während eines Streits hatte er volltrunken seine Freundin, eine Prostituierte, erschlagen. Jetzt will er sein Leben ändern. Er lernt Lina kennen, die ihm zunächst Halt gibt. Doch die Beziehung hält nicht. Franz rutscht wieder ab, kommt in kriminelle Kreise und verliert bei einer Bandenaktion einen Arm. Wird die grundanständige Mieze sein Leben ändern?

Günter Lamprecht brilliert als Franz Biberkopf. „In seiner umfangreichen Fernsehverfilmung des sprachgewaltigen Romans von Alfred Döblin (1878–1957) collagiert Fassbinder eine faszinierende, äußerst bildstarke Vision von Stadt und Menschen, eine düstere Reise durch die „dunkle Nacht der Seele“, die sich nah an die Vorlage hält, ohne ihr dabei sklavisch zu folgen. Durch eine äußerst differenzierte, vom Roman losgelöste und trotzdem seine Struktur und Atmosphäre bewahrende Dramaturgie wird er dem Werk und seinen vielfältigen Sprachebenen gerecht. Stil und Ton der Inszenierung wechseln häufig, zahlreiche Bildsymbole verweisen auf die unterschwellig vorhandene Passionsgeschichte.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Drehbuch und Regie: Rainer Werner Fassbinder; Kamera: Xaver Schwarzenberger; Musik: Peer Raben; Darsteller: Günter Lamprecht, Barbara Suckowa, Gottfried John, Hanna Schygulla, Franz Buchrieser, Claus Holm, Brigitte Mira, Elisabeth Trissenaar, Roger Fritz, Ivan Desny, Irm Hermann, Hark Bohm, Volker Spengler, Annemarie Düringer

 

Eine Veranstaltung von Friedrich-Wolf-Gesellschaft, Rainer Werner Fassbinder Foundation, Tageszeitung „neues deutschland“ und Kino Toni in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung der BAUWERT Aktiengesellschaft. Ein herzlicher Dank gilt der Bavaria Media München.

Günter Lamprecht