In der Bibliothek des Friedrich-Wolf-Literaturhauses stellte Bernhardt einer Gruppe Sieben- bis Zehnjähriger des Ferienhortes der Friedrich-Wolf-Grundschule Lehnitz ihr preisgekröntes Kinderbuch „Das Rätsel um die rosa Box“ vor.
Wie in den Kindergeschichten von Friedrich Wolf geht es auch hier um ein sehr ungleiches Paar. Nanna wird von Milan in der Schule geärgert – und das oft. Eines Tages beobachtet sie, wie Milan in einem Geschäft eine kleine rosa Lautsprecherbox stiehlt. Was Milan damit vorhat, überrascht und bewegt nicht nur Nanna. Sie erlebt, in welch schwieriger Situation Milan lebt und wie liebevoll das Raubein sein kann.
„Oooch, ein Cliffhanger!“
Nur – wie geht man jetzt mit dem Diebstahl um? Diese Frage ließ die Autorin bei ihrer Lesung offen. „Oooch, ein Cliffhanger!“, murrte ein Neunjähriger. Beruhigt war auch er, als die Autorin mitteilte, dass alle Kinder die Geschichte in der Schulbibliothek zu Ende lesen könnten. Angela Bernhardt hat das Buch der Grundschule gespendet. Und auch an dieser Stelle wird nicht gespoilert. Selber lesen macht froh!
Gemeinsam zuhören auch. Zumal, wenn sich weitere Rätsel anschließen. Ein Buchstabenrätsel wurde von den Kindern gelöst. Auch grundlegende Worte der Gebärdensprache gelernt. Gebärdensprache spielt auch eine Rolle im Kinderbuch. Dieses erschien bei Tulipan in der Reihe „Kleine Romane“ und kostet im Buchladen 10 Euro.
… und es geht weiter.
Die nächste Hortlesung, dann für Vorschulkinder, folgt im Friedrich-Wolf-Literaturhaus am 19. August. Es liest: Jana Weinert, von der auch dieser Text und das Foto stammen.
