Friedrich-Wolf-Gesellschaft

Kulturelle Arbeit

Seit ihrer Gründung engagiert sich die Friedrich-Wolf-Gesellschaft für die Erforschung, Vermittlung und lebendige Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk des Schriftstellers, Arztes und Antifaschisten Friedrich Wolf (1888 bis 1953). Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung seines ehemaligen Wohnhauses in Lehnitz zu einem offenen Literaturhaus, das heute als Ort für Lesungen, Gespräche, Filmreihen und kulturelle Veranstaltungen in Haus und Garten dient.

Diese kontinuierliche kulturelle Arbeit ist getragen vom großen Engagement der Mitglieder sowie von zahlreichen ehrenamtlichen Freundinnen und Freunden, die das Literaturhaus und seine Veranstaltungen mit Leben füllen.

Auftrag: Das humanistische Erbe lebendig halten

Die Friedrich-Wolf-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, das literarische, politische und medizinische Erbe Friedrich Wolfs zu bewahren, wissenschaftlich zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wolfs Werke, geprägt von seinem Einsatz für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde, sind bis heute aktuell und sprechen Menschen verschiedener Generationen und politischer Hintergründe an.
 

Das Museum in Lehnitz

Friedrich Wolf verbrachte seine letzten Lebensjahre im brandenburgischen Lehnitz. Bereits in der DDR überließen seine Erben das Wohnhaus der Akademie der Künste, die dort das Friedrich-Wolf-Archiv einrichtete. Es entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Forschung zu Wolfs Leben und Werk. Seit 2005 ist das Haus im Besitz der Friedrich-Wolf-Gesellschaft, die es als Museum und Ort kultureller Bildung betreibt. Arbeits- und Wohnräume wurden liebevoll restauriert, ebenso der Garten – ein authentischer Ort der Erinnerung.
 

Bildung, Veranstaltungen und kulturelle Vermittlung

Durch Lesungen, Ausstellungen, wissenschaftliche Vorträge, Filmvorführungen und Projekte mit Schulen trägt die Friedrich-Wolf-Gesellschaft zur politischen Bildung und kulturellen Vermittlung bei. Friedrich Wolfs Leitmotiv „Kunst ist Waffe“ prägt auch heute das Selbstverständnis der Gesellschaft: Literatur soll berühren, aufklären – und verändern.

Mitmachen, mitdenken, mitgestalten

Sie möchten dazu beitragen, das literarische und humanistische Erbe von Friedrich Wolf lebendig zu halten? Die Friedrich-Wolf-Gesellschaft freut sich über neue Mitglieder, die sich mit Ideen, Engagement oder einfach mit Interesse einbringen möchten – sei es bei Veranstaltungen, in der Bildungsarbeit oder im kulturellen Austausch.

Werden Sie Teil eines lebendigen Netzwerks, das sich für Demokratie, Aufklärung und Erinnerungskultur einsetzt.

Jetzt Mitglied werden – hier Antrag herunterladen (PDF)

Vorstand

Frank Jahnel
Vorsitzender

Prof. Dr. Thomas Naumann
stellv. Vorsitzender

Tatjana Trögel
Schriftführerin

Martin Fochmann
Schatzmeister

Jana Weinert
Beisitzerin

Kathrin Schülein
Beisitzerin

Magdalena Wanitschek
Beisitzerin

Dieter Reichelt
Beisitzer

Der Vorstand wird alle 2 Jahre auf der Mitgliederversammlung gewählt.

Galerie mit Bildern aus dem Wirken der Friedrich-Wolf-Gesellschaft

Das Wirken der Friedrich-Wolf-Gesellschaft ist lebendig und vielfältig. In ausgewählten Bildern sehen Sie unsere Arbeit der letzten 30 Jahre.